Sonderkonzerte - Weihnachtskonzert, Neujahrskonzert, Highlightkonzert

Weihnachtskonzert

Freitag 17.12.2021, 20 Uhr

Schlosskirche Bad Homburg (Eingang Herrngasse)

KÜNSTLER

 

Vierfarben Saxophonquartett

Stefan Weilmünster Sopransaxophon

Bastian Fiebig Altsaxophon

Susanne Riedl Tenorsaxophon

Jürgen Faas Baritonsaxophon

 

Et Hepera Gesangs-Ensemble 

Lioba Brändle Sopran

Hannah Pommerening Sopran

Franziska de Gilde Alt

Anna Schuppe Alt
Max Pfreimer Tenor
Felix Müller Tenor
Klaus Jakob Vleeming Bass
Robin Brosowski Bass

 

PROGRAMM

 

Von einem Advents- resp. Weihnachtkonzert erwartet man, dass es auf die Festtage einstimmt. Und das gelingt an diesem Abend sicher. Traditionelle Weihnachtslieder, innig vorgetragen, finden sich ebenso im Programm, wie jazzig-schwungvolle Songs der American Christmas. Alles sehr abwechslungsreich rein vokal im Doppelquartett dargeboten, rein instrumental mit Saxophonquartett und mit der „ganzen Kapelle“ im Zusammenspiel. Ein Weihnachtskonzert für alle Gemüter und Geschmäcker.

Änderungen vorbehalten

Vierfarben Saxophonquartett 

 

Ob Alte Musik, Barock, Rokoko, Klassik, Jazz oder Neue Musik: Vierfarben Saxophon zitieren Musikgeschichte nicht nur als lose Abfolge von Epochen, sondern vielmehr als einen kausalen Zusammenhang, der sinnlich erfassbar wird. Die vier Musiker beherrschen souverän den Spagat zwischen den musikalischen Welten, moderieren dabei mit Leichtigkeit und Humor und verwöhnen je nach Gelegenheit nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen ihres Publikums mit schönen Barockkostümen. Virtuose Passagen wechseln mit sinnlichen Melodien: Gerade für alle, die denken, das Saxophon sei ausschließlich dem Jazz vorbehalten, ist die Musik z. B. von W. A. Mozart im Saxophonarrangement ein unvergleichliches Erlebnis. Swingende Rhythmen, packende Melodien und eine ausdrucksstarke Interpretation – so haben Sie Gershwin, Charlie Parker, aber auch Michael Nyman oder Philip Glass noch nie gehört. Zeitgenössische Komponisten runden das Repertoire vom Vierfarben

 Et Hepera

 

Wir sind Et Hepera, ein junges Vokalensemble aus Frankfurt am Main.
Wir möchten hier mit Ihnen unsere Leidenschaft für die a capella Musik teilen, einen Eindruck von unserer Arbeit geben und für Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung stehen. 

Et Hepera setzt sich aus acht Musikstudierenden der HfMDK Frankfurt zusammen und widmet sich seit Oktober 2017 der gemeinsamen Ensemblearbeit. 

Unser Programm umfasst Werke aus über 500 Jahren Musikgeschichte und bildet einen Querschnitt durch die Genre: von Renaissance-Motetten über romantische Chorwerke von Brahms, Mendelssohn et altera bis hin zu moderner Vokalmusik aus Klassik, Pop und Jazz. 

Neujahrskonzert

Freitag, 28. Januar 2022, 19.30 Uhr

Schlosskirche Bad Homburg (Eingang Herrngasse)

M5 Mexican Brass (Foto: Jerôme Direz) M5 Mexican Brass (Foto: Jerôme Direz)

KÜNSTLER

 

Oscar Villegas Miranda Trompete

Alexander Freund Trompete

José López Juárez Miguel Horn

Roberto Carlos Cruz Posaune

Juan Carlos Quiterio Tuba 

 

PROGRAMM

 

Das Programm "Catchy" von M5 Mexican Brass ist eine bunte Mischung mit Werken, die sich zwischen abendländischen Klassikern wie Bach, Mozart, Humperdinck und Rimskij-Korsakov, Musicalmelodien von Gershwin und Bernstein auf der einen Seite und Jazz-Standards, Beatlessongs und eigenen witzigen Arrangements bekannter Melodien bewegt. Alles wird mit einer eigenständigen Choreografie und deutscher Moderation humorvoll auf die Bühne gebracht. Ein Programm nicht nur für den/die Klassikliebhaber*in - "catchy" eben. Ein Abend für alle, die Musik hören und erleben wollen.

Änderungen vorbehalten

M5 Mexi​can Brass

 

Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 haben sich M5 Mexican Brass als das erfolgreichste Brass Quintett Lateinamerikas etabliert, das auch international bekannt ist. Ihr Erfolgsrezept war dabei stets die Verbindung von Musik auf höchstem Niveau mit ihrem lockeren Humor. Die Konzerte von M5 werden durch ihre hervorragende virtuose Kammermusik, die ständige Interaktion mit dem Publikum und ihren unnachahmlichen lateinamerikanischen Charme zu einem einzigartigen Showerlebnis.

In mehr als 1000 Konzerten begeisterte M5 sein Publikum auf nahezu allen Kontinenten. M5 gibt seit 2008 regelmäßig in ganz USA und Kanada Konzerte. Das Quintett gab 2012 sein Südamerikadebüt in Kolumbien, trat 2013 zum ersten Mal in Afrika auf, 2014 zum ersten Mal in China, 2015 in Chile und 2016 auf den Bahamas. Als einer der aktivsten kulturellen Botschafter Mexikos gaben M5 im Jahr 2015 ihr Debüt im Kennedy Center in Washington DC.

M5 Mexican Brass trat gemeinsam mit weltweit renommierten Musikern auf, wie Fred Mills und Jens Lindemann. M5 engagiert sich außerdem sehr für die musikalische Bildung von Kindern, beispielsweise in Form von Schulkonzerten, Workshops oder Meisterkursen. In den letzten 8 Jahren hat das Quintett mehr als 500 Konzerte für ca. 200.000 Kinder in Mexiko, den USA und Kanada gespielt.

Concentus Musicus Wien - Schuberts Vollendete

Freitag, 11. März 2022, 19.30 Uhr

Kurtheater Bad Homburg

Concentus Musicus Wien (Foto: unbekannt) Concentus Musicus Wien (Foto: unbekannt)

KÜNSTLER

 

Concentus Musicus Wien

Stefan Gottfried Dirigent

Gabriele Cassone Trompete

 

PROGRAMM

 

Joseph Haydn – Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe:1

Franz Schubert – Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 ("Die (Un)vollendete"). Vollendete Fassung von Benjamin-Gunnar Cohrs

 

Der berühmte Concentus Musicus Wien (Orchester von Nicolaus Harnoncourt) kommt nach Bad Homburg und präsentiert die erst zweite Aufführung der jüngst „Vollendeten“ 7. Sinfonie von Franz Schubert – ein musikalisches Ereignis erster Güte.

 

Schuberts „Unvollendete“ wird die „Vollendete“

 

Schuberts Sinfonie Nr. 7 in h-Moll ist unvollendet überliefert. Heute werden nur die vollständigen Sätze 1 und 2 aufgeführt. Das von Schubert selbst fast vollständig skizzierte, teilweise orchestrierte Scherzo (3. Satz) wurde von Benjamin-Gunnar Cohrs und Nicola Samale ergänzt. Cohrs und Samale haben infolge neuer musikwissenschaftlicher Erkenntnisse die Theorie umgesetzt, dass der Entre=Act Nr. 1 aus Schuberts Bühnenmusik zum Schauspiel Rosamunde ursprünglich als Finale, also als 4. Satz, gedacht gewesen sein könnte. Bereits 2004 wurden Scherzo und Finale editiert. Erst 2015 entstand eine überarbeitete Neu-Ausgabe der gesamten Sinfonie.

 

Die erste CD-Einspielung erfolgte 2018 durch den Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried. Die herausragende Interpretation des Concentus Musicus Wien auf der CD (erschienen bei apartemusic) hat uns bewogen, dieses Weltklasse Originalklangorchester einzuladen.

Änderungen vorbehalten

Stefan Gottfried (Dirigent)

 

Stefan Gottfried wurde ab dem sechsten Lebensjahr von Leonore Aumaier am Klavier ausgebildet. Am Konservatorium der Stadt Wien begann er sein Klavier- und Hornstudium. Anschließend wechselte er zu Michael Hruby (Klavier), Gordon Murray (Cembalo). Außerdem studierte er Komposition und Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er 1999 zum Magister spondiert wurde. Bei Jesper Bøje Christensen an der Schola Cantorum Basiliensis (Basel, Schweiz) belegte er Generalbass und historische Tasteninstrumente. Gottfried absolvierte eine internationale Konzerttätigkeit auf Cembalo, Hammerklavier und Klavier, als Solist und Continuospieler, in Barockensembles und modernen Orchestern. Gottfried ist auch als Musikforscher tätig, unterrichtet seit 2000 an der Wiener Musikuniversität und hält Vorträge zu verschiedenen Aspekten der historischen Aufführungspraxis.

Nikolaus Harnoncourt zog ihn seit 2004 immer wieder als Mitarbeiter und Assistenten heran, so beispielsweise zu den Opernproduktionen Le nozze di Figaro bei den Salzburger Festspielen und The Rake’s Progress am Theater an der Wien.

Seine ersten Erfahrungen als Dirigent sammelte Gottfried an der Wiener Kammeroper, wo er 2015 die Aufführungen von Gli uccellatori (Florian Leopold Gassmann) und 2017 jene von La scuola de’ gelosi (Antonio Salieri) leitete. Nach der Abgabe von Harnoncourts Dirigierverpflichtungen übernahm Gottfried im Jänner 2016 die künstlerische Leitung des Concentus Musicus Wien. Als Dirigent des Concentus Musicus Wien debütierte er im Theater an der Wien mit der Zweitfassung von Beethovens Leonore (1806).

Neben dem Concentus Musicus Wien, der seit dem Rücktritt und Ableben von Nikolaus Harnoncourt hauptsächlich unter der Leitung von Stefan Gottfried spielt, dirigierte er unter anderem Konzerte der Wiener Symphoniker, des Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, des RSO Wien, etc.

Unter der Leitung von Stefan Gottfried spielt der Concentus Musicus Wien unter anderem barocke „Meisterwerke“ (Bach's Hohe Messe in h-Moll, Werke von Telemann und Händel), versucht aber auch unbekanntere Komponisten und Werke (Jan Dismas Zelenka, Romanus Weichlein, etc.) zur Aufführung zu bringen.

Vermehrt versucht sich der Concentus Musicus Wien unter Gottfrieds Leitung auch in spätklassischen und romantischen Projekten. So spielte er eine neue Vervollständigung der Unvollendeten Symphonie Nr. 7 Schuberts ein.

Gabriele Cassone 

 

Gabriele Cassone received his conservatory diploma in Trumpet following studies with Mario Catena, and in Composition studying with Luciano Chailly.
He is world renowned not only as a historical artist performing on original instruments (Baroque natural trumpet, Classical keyed trumpet, rotary valve trumpet and piston cornet), but enjoys an equal fame as a contemporary musician.
Luciano Berio selected Gabriele Cassone to premiere his works for solo trumpet: Sequenza X for solo trumpet, and Kol-Od, performed with L'Ensemble Intercontemporain under the direction of Pierre Boulez.
He has also shared the stage with celebrated trombonist Christian Lindberg in performances of Berio's opera Cronaca del Luogo, commissioned by the Salzburg Festival.
Famous international conductors have requested Gabriele Cassone for performances of the most demanding trumpet repertoire; Sir John Eliot Gardiner named him principal trumpet in the English Baroque Soloists for the entire cycle of J.S. Bach's Cantatas, and for the Second Brandenburg Concerto, and Ton Koopman, director of the Amsterdam Baroque Orchestra, requested him as principal trumpet for the ensemble's recording of Cantata BWV 51 by J.S. Bach.

He has a duo with Antonio Frigé, with whom he was co-founder of the baroque music Ensemble Pian&Forte. Gabriele Cassone has given solo concerts in major international theatres including the Concertgebouw in Amsterdam, Cité de la Musique in Paris, La Scala in Milano, the Mozarteum in Salzburg, New York's Carnegie Hall, the Queen Elizabeth Hall in London and the Vienna Konzerthaus. He is featured on over twenty acclaimed compact disc recordings in repertoire spanning the centuries from the baroque through the contemporary era.

Gabriele Cassone is a professor at the Conservatory of Novara in Italy, and holds regular international masterclasses as guest professor at the Academy of S. Cecilia in Rome. He is frequently featured as guest lecturer and teacher at masterclasses throughout Europe and in the United States, and is a regular jury member at prestigious international competitions throughout the world.
Gabriele Cassone plays trumpets, cornets and flugelhorn by Courtois.

Concentus Musicus Wien Concentus Musicus Wien

Concentus Musicus Wien

Der Concentus Musicus Wien war über 60 Jahre lang Heimat und Urzelle des musikalischen Schaffens seines Gründers Nikolaus Harnoncourt. Die das Ensemble kennzeichnende Intensität und die fundierte, unmittelbar lebendige Auslegung der musikalischen Meisterwerke basierte stets wesentlich auf Harnoncourts Forderung an jeden einzelnen Musiker, aktiv mitzuvollziehen und persönlich zu durchdringen, warum jetzt gerade „so und nicht anders“. Das Ensemble – damit nicht nur ausführender, sondern vom Geist des Werkes erfasster musikalischer Partner – entwickelte auf diese Art unweigerlich seine spezifische musikalische Sprache, die es so unverwechselbar macht.

„Kunst ist immer neu“ – Nikolaus Harnoncourts Credo und elementar lebendige Triebkraft und das in jedem Einzelnen verankerte Erbe aus den gemeinsamen Jahrzehnten lässt auch nach seinem Tod nicht an ein Aufhören denken. Den zugeworfenen Funken weiter zu entfachen, immer neu zu aktualisieren und auf weiterhin zu eröffnende Perspektiven zu entflammen, ist heutiges Anliegen des Concentus Musicus.

Der familiäre Zusammenhalt der Musiker war dabei immer eine wichtige Grundlage. In diesem Sinn erneuert sich der Concentus Musicus von innen heraus: aus den eigenen Reihen kommend wird Stefan Gottfried als neuer künstlerischer Leiter zusammen mit Erich Höbarth und Andrea Bischof und gemeinsam mit dem Enkel Maximilian Harnoncourt die Zukunft formen und gestalten.

Die Tatsache, dass der große Musiker und Künstler Harnoncourt, der Generationen von Musikern geprägt hat, mit dem Concentus Musicus seine letzten großen Projekte verwirklicht hat (Mozarts Da Ponte-Zyklus, „Zauberflöte“ und das „Instrumentaloratorium“ der letzten drei Sinfonien, Beethovens Sinfonien und „Missa solemnis“), ist Auftrag und Herausforderung zugleich, diesen unverwechselbaren musikalischen Geist weiter zu tragen und weiter zu entfalten.