1. Orchesterkonzert – Jubiläumskonzert „20 Jahre Bad Homburger Schlosskonzerte“

Freitag, 17. September 2021, 19.30 Uhr

Kurtheater Bad Homburg

Sinfonietta Köln (Foto: Jan Stephan Hubrich)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KÜNSTLER

 

Sinfonietta Köln

Cornelius Frowein Dirigent

 

Vierfarben Saxophonquartett

Stefan Weilmünster Sopransaxophon
Bastian Fiebig Altsaxophon
Susanne Riedl-Komppa Tenorsaxophon
Jürgen Faas Baritonsaxophon

 

PROGRAMM

 

Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie D-Dur KV 155 

Hans Kunstovny – Echoes of Beethoven „URAUFFÜHRUNG“* 

Nils W. Gade – Aquarelle op. 57

Béla Bartók – Ungarische Bauernlieder

George Gershwin – Cubanische Ouvertüre

 

*) Auftragskomposition für die Bad Homburger Schlosskonzerte

Änderungen vorbehalten.

Vierfarben Saxophon Vierfarben Saxophon

Vierfarben Saxophonquartett

 

Ob Alte Musik, Barock, Rokoko, Klassik, Jazz oder Neue Musik: Vierfarben Saxophon zitieren Musikgeschichte nicht nur als lose Abfolge von Epochen, sondern vielmehr als einen kausalen Zusammenhang, der sinnlich erfassbar wird. Die vier Musiker beherrschen souverän den Spagat zwischen den musikalischen Welten, moderieren dabei mit Leichtigkeit und Humor und verwöhnen je nach Gelegenheit nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen ihres Publikums mit schönen Barockkostümen. Virtuose Passagen wechseln mit sinnlichen Melodien: Gerade für alle, die denken, das Saxophon sei ausschließlich dem Jazz vorbehalten, ist die Musik z. B. von W. A. Mozart im Saxophonarrangement ein unvergleichliches Erlebnis. Swingende Rhythmen, packende Melodien und eine ausdrucksstarke Interpretation – so haben Sie Gershwin, Charlie Parker, aber auch Michael Nyman oder Philip Glass noch nie gehört. Zeitgenössische Komponisten runden das Repertoire vom Vierfarben Saxophon-Quartett ab.

Sinfonietta Köln Sinfonietta Köln

Sinfonietta Köln

 

Das Kammerorchester Sinfonietta Köln, gegründet 1984, gehört heute zu den profiliertesten Ensembles seiner Art. Insbesondere mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen beschreitet die Sinfonietta Köln einen von der Kritik vielfach beachteten Weg, durch den die Besonderheiten der

musikalischen Ästhetik und Klangsprache dieser Zeit mit den
Bedingungen modernen Instrumentariums und des heutigen
Konzertlebens verschmolzen werden.
Gleichwohl vermeidet das Ensemble jede Einseitigkeit. Zum
Repertoire gehören Werke der Romantik ebenso wie Musik des
20. und 21. Jahrhunderts. Die Sinfonietta Köln erteilte mehrfach
Kompositionsaufträge und bringt immer wieder Werke zur
Uraufführung. Diese Vielseitigkeit des Repertoires ist durch
zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen mit
Werken von C. P. E. Bach, J. Chr. Bach, M. G. Monn, J. Haydn,
W. A. Mozart, F. Mendelssohn, N. W. Gade, L. Janacek, O. Respighi,
F. Schreker, B. Blacher, G. v. Einem, W. Gieseler, P. Glass, F. W. Hans,

A. Vassiliev u.a. dokumentiert.
Die Sinfonietta Köln ist regelmäßig zu Gast bei namhaften Festivals – darunter
Schwetzinger Festspiele, Mozartfest Würzburg, Augsburger Mozartsommer,
Flandern Festival, Ostbelgien Festival, Stagione Estiva Parma, Maggio della
Musica. Zahlreiche Auslandsgastspiele führten das Ensemble unter anderem
nach Rom, Neapel, Monte Carlo, Moskau, Shanghai und Hangzhou.

Cornelius Frowein (Foto: Jan Stephan Hubrich) Cornelius Frowein (Foto: Jan Stephan Hubrich)

Cornelius Frowein

 

1957 in Frankfurt/Main geboren, studierte zunächst Klavier bei Günter Ludwig und Kammermusik
bei Mitgliedern des Amadeus Quartetts an der Musikhochschule Köln, sodann Dirigieren,
Liedbegleitung, Cembalo sowie Musikwissenschaft und Philosophie.
Während der ersten Jahre seiner Konzerttätigkeit konzentrierte sich Cornelius Frowein auf das Klavier, später auch Cembalo, gastierte in zahlreichen deutschen Städten, in Österreich, Italien, Slowenien, England, spielte Aufnahmen für deutsche, italienische und slowenische
Rundfunksender ein und wirkte bei CD-Produktionen mit.
Seit Beginn der 90er Jahre rückte jedoch mehr und mehr das Dirigieren in den Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit, wobei die Interpretation von Musik des 18. Jahrhunderts – insbesondere Mozart und seine Zeitgenossen – eine zentrale Rolle spielt. Ausgehend von intensiven Studien der
Ästhetik und Aufführungspraxis dieser Musik entwickelte Frowein einen Interpretationsansatz, der die Erkenntnisse der aktuellen Forschung mit den Bedingungen moderner Orchester und Konzertsäle vereint. Gleichwohl ist er auch ein Förderer der zeitgenössischen Musik, der mehrfach Kompositionsaufträge erteilte und Werke zur Uraufführung brachte. Darüber hinaus bearbeitet er zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts für Orchester.
Zahlreiche Konzertreisen führten Cornelius Frowein u.a. nach Rom, Neapel, Triest, Monte Carlo, Moskau, Sofia, Shanghai und Hangzhou. Er ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Festivals wie Mozartfest Würzburg, Augsburger Mozartsommer, Schwetzinger Festspiele, FlandernFestival, Ostbelgien Festival, Stagione Estiva Parma, Maggio della Musica, Stresa Festival.

Es liegen CD- und Rundfunkaufnahmen mit Werken von J. S. Bach,

C. P. E. Bach, J. Chr. Bach, G. B. Pergolesi, M. G. Monn, J. Haydn, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Mendelssohn, R. Schumann, J. Brahms,

N. W. Gade, C. Debussy, F. Schreker, B. Bartok, B. Blacher, O. Respighi, E. Krenek, G. v. Einem, W. Gieseler, P. Glass, J. Maticic, F. W. Hans, A. Vassiliev

u. a. vor.
Cornelius Frowein lehrt an der Folkwang Universität der Künste – Essen und am
Orchesterzentrum NRW – Dortmund. Sein Buch "Aufführungspaxis kompakt - Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts stilgerecht interpretieren" - ist im September 2018 im Bärenreiter Verlag Kassel erschienen.