1. Kammerkonzert - CD-Release-Konzert

Sonntag, 24. Oktober 2022, 18 Uhr

Duo van Poucke/vanden Eynden Duo van Poucke/vanden Eynden

KÜNSTLER

 

Duo

Ella van Poucke (Violoncello)

Jean-Claude vanden Eynden (Klavier)

 

PROGRAMM

 

Ludwig van Beethoven - Sonate A-Dur op. 69
Robert Schumann - Fantasiestücke op. 73
Robert Schumann - Adagio & Allegro op. 70
Robert Schumann - Fünf Stücke im Volkston op. 102

 

Ella van Poucke ist aktuell ein „Rising Star“. Mit Ihrem neuen Schumann-Album entstaubt sie das Schumann-Repertoire der Cellisten. Zusammen mit Jean-Claude vanden Eynden, einem der großen holländischen Pianisten, kommen Erfahrung und jugendliche Frische zusammen. Eine hervorragende Aufnahme, die bei diesem Konzert auch käuflich zu erwerben ist.

Änderungen vorbehalten.

Ella van Poucke (Violoncello)

 

Die niederländische Cellistin Ella van Poucke ist eine der führenden Cellistinnen ihrer Generation. Bereits mit zehn Jahren wurde sie am Koninklijk Conservatorium Den Haag aufgenommen. Danach setzte sie ihr Studium in Amsterdam und an der Kronberg Academy fort. Nach ihrem Debut im berühmten Amsterdamer Concertgebouw trat sie in allen großen Sälen der Niederlande sowie in Europa, den USA und Asien auf. Als Solistin konzertierte sie u. a. mit dem Niederländischen Philharmonieorchester, den Rotterdam Philharmonic Strings, dem Polnischen Kammerorchester Warschau, dem Mainzer Kammerorchester, der Jungen Sinfonie Berlin und mit dem Tongyeong Festival Orchestra. Ella van Poucke gewann erste Preise bei dem Prinses Christina Concours in den Niederlanden 2008 und der internationalen Isangyun Competition in Südkorea 2015. Außerdem ist sie Preisträgerin des Prix de l‘Academie Maurice Ravel 2012, des Prix Nicolas Firmenich de Violoncelle 2013, des Elisabeth Everts Preises und Grand Prix Emanuel Feuermann 2014, sowie des Leopoldinum Preises 2015. Des Weiteren wurde sie 2012 zur Niederländischen Nachwuchs-Musikerin des Jahres ernannt. Die junge Cellistin ist Mitglied der Amsterdam Chamber Music Society und Künstlerische Leiterin des Kammermusikfestivals Amsterdam. Ella van Poucke spielt auf einem Cello des Niederländers Pieter Rombouts.

Jean-Claude vanden Eynden (Klavier)

 

Jean-Claude Vanden Eynden war erst 16 Jahre alt, als er 1964 Preisträger des Queen-Elisabeth-Wettbewerbs wurde. Diese hochgeschätzte Auszeichnung markierte den Beginn einer brillanten Karriere, die ihn in die besten Konzertsäle und die berühmtesten Festivals der Welt führte, darunter die Festivals von Korsholm (Finnland), Umea (Schweden), Prades und La Chaise-Dieu (Frankreich), Delft (Niederlande), Seoul (Korea) und Stavelot und Seneffe (Belgien).
Er wurde eingeladen, mit zahlreichen Symphonie- und Kammerorchestern zu spielen, darunter das St. Petersburg Symphony Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra (London), das Residentie Orkest Den Haag und das Belgische Nationalorchester. Er arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Paul Kletzky, Rudolf Barshai und Juri Temirkanov zusammen.

Als Kammermusiker hat er mit einer Reihe herausragender belgischer und internationaler Partner zusammengearbeitet, darunter Véronique Bogaerts, Marie Hallynck, Augustin Dumay, Silvia Marcovici, Mihaela Martin, Miriam Fried, Gérard Caussé, Frans Helmerson, José Van Dam, Walter Boeykens, dem Enesco Quartett, dem Melos Quartett, dem Quatuor Y Saÿe und das Ensemble César Franck.
Sein umfangreiches und beeindruckendes Repertoire umfasst das gesamte Klavierwerk von Maurice Ravel. Derzeit ist er emeritierter Professor am Königlichen Konservatorium in Brüssel und lehrt an der Queen Elisabeth Musikkapelle. 2004 reorganisierte er die 1977 von seinem Lehrer gegründete Schule zum Musikzentrum Eduardo del Pueyo und wurde deren künstlerischer Leiter und Ehrenpräsident der Chopin-Stiftung.