1. Orchesterkonzert

Samstag, 31. Oktober 2020, 19.30 Uhr                                          im Kurtheater Bad Homburg

Sinfonietta Köln (Foto: Jan Stephan Hubrich)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KÜNSTLER

 

Sinfonietta Köln

Cornelius Frowein Dirigent

Georgy Tchaidze Klavier

 

 

PROGRAMM

 

Wolfgang Amadeus Mozart – Präludium und Fuge d-Moll, KV 405, IV

Wolfgang Amadeus Mozart – Larghetto cantabile und Fuge D-Dur, V

Mailänder Quartett (Quartettsinfonie) C-Dur KV 157

Antonin Dvorak - aus: Humoreken op. 101

Frédéric Chopin - Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21

 

 

Änderungen vorbehalten.

Georgy Tchaidze (Foto: Cliburn Foundation)

Georgy Tchaidze (Klavier)

 

Georgy Tchaidze verfügt über “eine feine Sensibilität und eine perfekt ausgereifte Technik”, so die Zeitung  „The Telegraph“ in ihrer Kritik zum Wigmore Hall-Debut des jungen russischen Pianisten. Seit seinem Sieg beim „Honens International Piano Competition“ im Jahr 2009 ist Tchaidze erfolgreich in ganz Europa und Nordamerika unterwegs. Unter anderem debütierte er im Berliner Konzerthaus, im Glenn Gould Studio Toronto, im Het Concertgebouw in Amsterdam, im National Centre for the Performing Arts in Peking, im Oriental Arts Centre in Schanghai und im Zankelsaal der Carnegie Hall in New York, sowie im BOZAR und in der Flagey Hall in Brüssel. Außerdem war er zu Gast bei verschiedenen Festivals, darunter Toronto Summer Music, Ottawa International Chamber Music in Kanada, Kissinger Sommer, Young Euro Classic in Deutschland, Verbier, Luzern, Septembre Musicale in der Schweiz, Lofoten International Piano und Kammermusik Festivals, Festspiellene i Nord-Norge in Norwegen und Piano aux Jacobins in Frankreich. Über das 2. Klavierkonzert von Rachmaninow, das Tchaidze mit dem National Arts Centre Orchestra unter der Leitung von Pinchas Zuckerman spielte, schrieb der „Ottawa Citizen“, es zeichne sich durch “Eine bemerkenswerte Klarheit…Ungewöhnlich kraftvoll für eine so zurückhaltende Darbietung” aus. Im Sommer 2015 gewann Tchaidze den ersten Preis bei dem vierten „Top of the World International Piano Competition“ in Tromsø, Norwegen und wurde eingeladen in Vertretung von Sir Andras Schiff bei dem „Lofoten International Chamber Music Festival“ aufzutreten.

 

Georgy Tchaidze wurde 1988 in Sankt-Petersburg geboren und begann mit sieben Jahren das Klavier und Geige spielen zu lernen. Er absolvierte das Moskauer Tschaikovsky Konservatorium als Schüler von Professor Sergey Dorensky, der den Ehrentitel Volkskünstler Russlands trägt. Seinen Masterabschluss bekam er an der Berliner Universität der Künste bei dem Professor Klaus Hellwig. In September 2016 wurde er als „artist in residence“ an die Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien unter Leitung von Louis Lortie eingeladen.

 

Tchaidze wird auch immer mehr als ein einfühlsamer Kammermusikpartner wahrgenommen und geschätzt. Unter anderem spielt er regelmäßig mit dem kanadischen Cecilia String Quartet und mit dem renommierten Borodin Quartett. Über sein Konzert mit Borodin Quartett schrieb der Calgary Herald: “Tchaidze war großartig, Note für Note war er im Einklang mit diesen erfahrenen Streichern und schuf so eine Darbietung von seltener Schönheit und musikalischer Überzeugung”. Zu seinen neusten künstlerischen Zusammenarbeiten gehören Auftritte mit dem Cleveland Symphony Orchestra unter Leitung von Bramwell Tovey, dem Forth Worth Symphony Orchestra mit Leonard Slatkin, dem Brussels Philharmonic Orchestra unter Leitung von Aleksandre Bloch, mit dem berühmten Brentano String Quartet und Musikern wie Piotr Anderszewski, Stephen Kovacevich, Jean-Efflame Bavouzet, Marc-André Hamelin, Nikolai Lugansky und vielen anderen.

 

Von ihm sind drei CDs bei Label Honens erschienen: eine Live-Aufnahme mit dem Cecilia String Quartet, ein Schubert-Solo-Album, sowie eine CD mit Klavierwerken von Medtner, Mussorgski und Prokofjew. Seit 2014 ist Georgy Stipendiat des Vereins „Yehudi Menuhin Live Music Now“ in Berlin.

 

Cornelius Frowein (Foto: Jan Stephan Hubrich)

Sinfonietta Köln

 

Das Kammerorchester Sinfonietta Köln, gegründet 1984, gehört heute zu den profiliertesten Ensembles seiner Art. Insbesondere mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen beschreitet die Sinfonietta Köln einen von der Kritik vielfach beachteten Weg, durch den die Besonderheiten der

musikalischen Ästhetik und Klangsprache dieser Zeit mit den
Bedingungen modernen Instrumentariums und des heutigen
Konzertlebens verschmolzen werden.
Gleichwohl vermeidet das Ensemble jede Einseitigkeit. Zum
Repertoire gehören Werke der Romantik ebenso wie Musik des
20. und 21. Jahrhunderts. Die Sinfonietta Köln erteilte mehrfach
Kompositionsaufträge und bringt immer wieder Werke zur
Uraufführung. Diese Vielseitigkeit des Repertoires ist durch
zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen mit
Werken von C.P.E.Bach, J.Chr.Bach, M.G.Monn, J.Haydn,
W.A.Mozart, F.Mendelssohn, N.W.Gade, L.Janacek, O.Respighi, F.Schreker,
B.Blacher, G.v.Einem, W.Gieseler, P.Glass, F.W.Hans, A.Vassiliev u.a.
dokumentiert.
Die Sinfonietta Köln ist regelmäßig zu Gast bei namhaften Festivals – darunter
Schwetzinger Festspiele, Mozartfest Würzburg, Augsburger Mozartsommer,
Flandern Festival, Ostbelgien Festival, Stagione Estiva Parma, Maggio della
Musica. Zahlreiche Auslandsgastspiele führten das Ensemble unter anderem
nach Rom, Neapel, Monte Carlo, Moskau, Shanghai und Hangzhou.