1. Kammerkonzert - CD-Reseale-Konzert

Sonntag, 17. November 2019, 17.00 Uhr

Magos Trio

 

KÜNSTLER

 

Trio Magos

Maxi Kaun Klarinette

Sebastian Hennemann Violoncello

Goun Kim Klavier

 

 

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

Klaviertrio Nr. 4 B-Dur op. 11 „Gassenhauer-Trio“

 

Max Bruch (1838 – 1920)

aus Acht Stücke für Klarinette, Viola (Violoncello) und Klavier op. 83

3. Andante con moto – Andante

6. Nachtgesang. Andante con moto

4. Allegro agitato

1. Andante

2. Allegro con moto

7. Allegro vivace, ma non troppo

 

Nino Rota (1911 – 1979)

Trio for cello, clarinet and piano

 

Änderungen vorbehalten.

Trio Magos

 

Der Name Trio Magos (span. die Zauberer) ist nicht nur eine Zusammensetzung aus den Vornamen seiner Mitglieder Maxi Kaun, Goun Kim und Sebastian Hennemann, sondern auch ein Sinnbild für die musikalische Identität des Ensembles. Die drei jungen Musikerinnen und Musiker sind ständig auf der Suche nach neuen Farben, Nuancen und musikalischen Ausdrucksformen, die die besondere Besetzung des Trios aus Klarinette, Violoncello und Klavier bietet und mit denen Sie ihr Publikum bezaubern. Das Trio Magos ist das erste Kammermusikensemble, das an der Musikhochschule Freiburg für den Studiengang Konzertexamen (Klasse Prof. Roglit Ishay) zugelassen wurde und gehörte 2018 zu den Semifinalisten des internationalen Salieri-Zinetti-Wettbewerbs in Verona / Mantova. Im gleichen Jahr wurde das Ensemble Preisträger des 26. Bad Homburger Förderpreises für Kammermusik und des Gerhard-Blaurock-Gedächtnispreises.

 

Maxi Kaun ist seit 2014 im Loh-Orchester Sondershausen / Theater Nordhausen als stellvertretende Soloklarinettistin engagiert. Ihre Studien führten sie nach Saarbrücken und Freiburg zu Prof. Johannes Gmeinder, Prof. Anton Hollich und Prof. Kilian Herold. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung Saar, des Richard-Wagner-Verbandes und der Bruno-und Elisabeth-Meindl-Stiftung. Neben der Orchestertätigkeit ist sie auch kammermusikalisch sehr aktiv. 2012 gewann sie mit ihrem Holzbläserquartett „Ensemble Zéphyr“ die Médaille d’Or beim internationalen „Concours pour jeunes Solistes“ in Luxemburg. Solistisch debütierte Maxi Kaun mit dem Loh-Orchester 2015 mit Bruchs Doppelkonzert für Viola und Klarinette, 2017 führte sie Fazil Says Klarinettenkonzert „Khayyam“ in Mainz auf. Unter ihrer Mitwirkung ist 2009 eine Aufnahme mit Solo-, Ensemble- und Orchesterwerken Hindemiths beim Label WERGO und 2017 die CD „Ingolf Dahl – Intervals“ mit dem Ensemble SONeO erschienen.

 

Sebastian Hennemann wurde sehr durch seine Studien bei Prof. Young-Chang Cho (Essen) und Prof. Jean-Guihen Queyras (Freiburg) geprägt. Er war Stipendiat der Kammermusikstiftung Villa Musica und ist Gründungsmitglied des Klaviertrios „Trio Ganymed“, mit dem er u.a. 2009 den Folkwangpreis sowie im folgenden Jahr den Musikpreis der Barmenia gewann. Parallel hat er eine Orchesterlaufbahn verfolgt, die ihn als Praktikant zur NDR Radiophilharmonie (Hannover), als Akademist zum heutigen NDR Elbphilharmonieorchester und schließlich 2014 als Solo-Cellist zum Loh-Orchester Sondershausen / Theater Nordhausen führte. Mit diesem Orchester konzertiert er regelmäßig solistisch, zuletzt mit Elgars Cellokonzert, Tschaikowskys Rokoko-Variationen und Schumanns Cello-Konzert. De Meijs „Casanova“ für Solocello und Blasorchester brachte er 2017 in Saarbrücken und Landau zur Aufführung. 2016 erschien eine CD des Loh-Orchesters, auf der er u.a. mit Bruchs „Kol Nidrei“ zu hören ist. Sebastian Hennemann ist erster Preisträger des Internationalen Cello-Wettbewerbs Liezen 2014.

 

Die gebürtige Koreanerin Goun Kim studierte in Seoul, Freiburg und Frankfurt u.a. bei Prof. Michael Leuschner sowie Prof. Angelika Merkle und ist Preisträgerin diverser Kammermusikwettbewerbe in verschiedensten Besetzungen. So wurde sie mit der Flötistin Christine Kim 2012 mit dem 3. Preis beim internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ in Schwerin sowie im folgenden Jahr mit Sebastian Hennemann mit dem 1. Preis des Hochschulrates Freiburg ausgezeichnet. Mit der Klarinettistin Dana Barak gewann sie den 1. Preis beim 9. Internationalen Karl-Adler-Jugend-Musikwettbewerb (2015) und erhielt im Duo mit dem Cellisten Dominik Manz den „Special Chambermusic Prize“ der Malta International Music Competition (2014), den Förderpreis der Kamar Percy und Ingeborg John Stiftung als bestes Ensemble (2015), der ihnen eine eigene CD-Produktion ermöglichte, sowie den 3.Preis der 19th Kiejstut Bacewicz International Chamber Music Competition in Lodz/Polen (2016).