Weihnachtskonzert - 2. Orchesterkonzert

Freitag, 14. Dezember 2018, 19.30 Uhr

Maurice Steger (Foto: Molina Visuals)

 

KÜNSTLER

 

Stuttgarter Kammerorchester

Maurice Steger Blockflöte

Susanne von Gutzeit Leitung

 

 

PROGRAMM

 

Wolfgang Amadeus Mozart – Divertimento D-Dur KV 155

Dario Castello – Sonate concertate in stil moderno, Sonata XV d-Moll (Streicher und b.c.), Sonata IV d-Moll (Blockflöte, Violine und b.c.)

Georg Friedrich Händel – Concerto grosso a-Moll op. 6,4

Antonio Vivaldi – Concerto für Flautino, Streicher und b.c. C-Dur RV 443

Pietro Antonio Locatelli – Concerto grosso f-Moll op. 1,8 „Pastorale“

Georg Philipp Telemann – Ouvertüre TWV 55:a2 für Blockflöte, Streicher und b.c.

Änderungen vorbehalten.

Die Biografie des Stuttgarter Kammerorchesters finden Sie hier.

Maurice Steger (Blockflöte)

 

Als "Paganini der Blockflöte" (NZZ) und "The ­world’s leading recorder player" (The Independent) wird er gepriesen – Maurice Steger gehört heute zu den faszinierendsten Blockflötisten, Dirigenten und Musikpädagogen auf dem Gebiet der Alten Musik. In diesen Funktionen begeistert er sein Publikum in verschiedenen Konzertformaten auf der ganzen Welt.

 

Maurice Steger ist ein ungemein charismatischer Musiker, spontan, mitreißend und voller Energie. Dem "Hexenmeister der Blockflöte" (The Times) gelang es dank seiner lebendigen Art, seiner intensiven Tongebung, und einer staunenswerten Technik, die Blockflöte in ihren faszinierenden Formen als Instrument neu zu positionieren. Der ECHO ­Klassik 2015, den er als "Instrumentalist des Jahres" erhält, bestätigt seinen Erfolg.

 

Regelmäßig kann man ihn – sei es als Solist, ­Dirigent oder in Doppelfunktion – mit den tonangebenden Originalklangensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Venice Baroque Orchestra, The ­English Concert, La Cetra, Lautten Compagney oder I Barocchisti, als auch den führenden ­modernen Orchestern wie dem Zürcher Kammerorchester, den Klangkörper des hr und NDR, dem ­Münchener Kammerorchester, den Berliner Barock Solisten (Berliner Philharmoniker), den Violons du Roy aus Kanada, dem Kammerorchester Basel und der NDR Radiophilharmonie erleben.

 

Mit befreundeten Musikern wie Hille Perl, Marco Postinghel, Xenia Löffler, Naoki Kitaya, Mauro Valli, Sebastian Wienand oder Fiorenza de Donatis ­widmet er sich immer wieder einem neuen ­Repertoire aus vergangenen Zeiten. Außerdem tritt er mit Künstlerkollegen wie Cecilia Bartoli, Andreas Scholl, Nuria Rial, Bernard ­Labadie, Sandrine Piau, Diego Fasolis oder Sol ­Gabetta auf. Neben der Alten Musik setzt er sich auch mit neuen Konzertformen und zeitgenössischen Kompositionen auseinander.

 

Asien- und Australien-Tourneen führten ihn u. a. mit dem Australian Brandenburg Orchestra oder dem Malaysia Philharmonic Orchestra zusammen. Als erster westlicher Flötist konzertierte er mit dem traditionellen Taipei Chinese Orchestra. Zudem tritt er regelmäßig in Nord- und Südamerika auf.

 

Besonders wichtig ist ihm auch sein musikpädagogisches Engagement: Um die Kleinsten zu ­einem spielerischen Einstieg in die klassische ­Musik einzuladen, konzipierte er die Figur des "Tino ­Flautino" und spielte in dieser Rolle hunderte von Kinderkonzerten. Als neueste Musikmärchen entwarf er "Pinocchio und der Flötenspieler" und "Le Fou de ­Flûtes". Außerdem leitet Maurice Steger jedes Jahr verschiedene Workshops für Jugendliche und Meisterklassen und übernahm 2013 die Leitung der Gstaad Baroque Academy.

 

Zahlreiche preisgekrönte, thematisch höchst ­fantasievoll konzipierte CD-Einspielungen bei ­harmonia mundi, wie beispielsweise "Mr. Corelli in London", "Una Follia di Napoli", "Vivaldi: ­Concerti per flauto", "Telemann: Blockflötenwerke" mit The English ­Concert, I Barocchisti und der Akademie für Alte Musik Berlin, belegen seit Jahren den singulären Rang dieses Künstlers.