Abschlusskonzert - 5. Orchesterkonzert

Freitag, 10. Mai 2019, 19.30 Uhr                                                         gleiches Programm: Eröffnungskonzert des Festivals DMW      am Donnerstag, 9. Mai 2019, 19.30 Uhr

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau

 

KÜNSTLER

 

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau

Andreas Hotz Dirigent

 

Solisten: Preisträger/Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs 2019

  • Péter Lajos Kánya Tuba
  • Friedrich Thiele Violoncello

 

PROGRAMM

 

Joseph Haydn (1732 – 1809)

Sinfonie d-Moll Hob. I:34

 

Jan Koetsier (1911 – 2006)

Concertino für Tuba und Streichorchester op. 77

 

Arthur Foote (1853 – 1937)

Air & Gavotte

 

Joseph Haydn

Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur Hob. VIIb:2

 

 

Das Konzert findet im Rahmen des Festivals des Deutschen Musikwettbewerbs statt.

Das Festival wird am Donnerstag, den 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr mit dem gleiche Programm wie am Freitag in der Schlosskirche eröffnet.

 

Karten für das Eröffnungskonzert:

Änderungen vorbehalten.

Karten für das 5. Orchesterkonzert am 10. Mai 2019:

Andreas Hotz

Andreas Hotz

 

Andreas Hotz ist seit der Spielzeit 20012/13 Generalmusikdirektor am Theater Osnabrück.

 

Er war u. a. Preisträger des wichtigsten deutschen Dirigierwettbewerbs, dem „Deutschen Dirigentenpreis“ in Berlin, sowie des Internationalen Dirigierwettbewerbs Sir Georg Solti. Er gastiert seitdem regelmäßig bei vielen
Orchestern im In- und Ausland, wie z. B. dem Melbourne Victoria Symphony Orchestra, der Israel Sinfonietta, den Düsseldorfer Sinfonikern, den Bremer Philharmonikern oder der Polnischen Kammerphilharmonie. Andreas
Hotz wurde vielfach mit Stipendien ausgezeichnet, u. a. durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats und durch die Studienstiftung des deutschen Volkes.

 

An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt studierte er Orchesterleitung, Klavier, Korrepetition und Orgel und schloss sein Dirigierexamen „mit Auszeichnung“ ab. Hier unterrichtete er außerdem als Dozent für Orchesterleitung von 2005 bis 2013. Wichtige Impulse erhielt er insbesondere durch Meisterkurse bei Pierre Boulez und Reinhard Goebel.

 

Nach ersten Engagements an der Oper Frankfurt und dem Staatstheater Darmstadt hatte er seitdem Positionen als erster Kapellmeister am Pfalztheater Kaiserslautern und dem Staatstheater Mainz inne. Dort leitete Andreas Hot zahlreiche Produktionen, wie z. B. Elektra, Otello, Tannhäuser, Idomeneo, Così fan tutte und Tristan und Isolde. Als Generalmusikdirektor verantwortete er am Theater Osnabrück u. a. Opernpremieren von Lohengrin, Dr. Faust (Busoni), La Bohème, Manon Lescaut, Die Hochzeit des Figaro, Simon Boccanegra, La forza del destino und Die Vögel von Walter Braunfels. Zuletzt spielte er bei cpo mit dem Osnabrücker Symphonieorchester eine CD mit Orchesterwerken von Christian Westerhoff ein.


In der Saison 2015 leitete er eine vielbeachtete Entführung aus dem Serail an der National Opera Korea in Seoul und dirigiert seitdem regelmäßig Konzerte und Musiktheaterproduktionen in Südkorea. Mehrfach führte er das Osnabrücker Symphonieorchester auf Konzerttournee mit Gedenkkonzerten nach Moskau, Wolgograd, Kiew und Minsk.

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau

 

Das Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau (BKO) hat sich seit seiner Gründung 1979 mit innovativen Projekten ein spezifisches Profil erworben. Das Orchester besteht aus hervorragenden Berufsmusikern des mitteleuropäischen Raumes, die sich immer wieder zu neuen Projekten als Orchester und in Kammermusikensembles zusammen finden. Die Pflege regionaler musikalischer Traditionen steht dabei unkonventionellen Aufführungen zeitgenössischer Musik und aufregenden Projekten in musikalischen Grenzbereichen gegenüber. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Musikvermittlung in Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungsträgern.

 

Das BKO arbeitete und arbeitet mit zahlreichen auf ihre Weise außergewöhnlichen Persönlichkeiten zusammen, u. a. mit Morton Feldman, Dave Brubeck, Jacques Loussier, Gerhard Polt, Peter Schreier, Mikis Theodorakis, Arvo Pärt, Karl-Heinz Stockhausen und Pierre Boulez. In jüngster Zeit profiliert es sich verstärkt auch im klassischen Segment, wie die Konzertprojekte mit Albrecht Mayer, Daniel Müller-Schott, Wolfram Christ, Radovan Vlatkovic ´ und weiteren namhaften Solisten der Gegenwart bezeugen. Seit 2012 ist Johannes Moesus Chefdirigent des BKO.

 

Das Orchester wurde in seiner mittlerweile 30-jährigen Geschichte u. a. mit dem Bayerischen Staatsförderpreis, dem Friedrich-Bauer- Preis, dem Siemens-Kulturförderpreis und dem Kulturpreis des Bezirks Unterfranken ausgezeichnet. Neben eigenen Konzertreihen in Bad Brückenau und Auftritten im süddeutschen Raum spielt das BKO auf traditionsreichen Konzertpodien Deutschlands und Europas. Zudem bestätigen Rundfunkproduktionen und CD-Aufnahmen seinen hohen künstlerischen Rang, seine Klangkultur und seine große Flexibilität in Repertoire und Besetzung.