Meisterpianisten: Leonie Rettig

Freitag, 22. Februar 2019, 19.30 Uhr

Leonie Rettig

 

KÜNSTLER

 

Leonie Rettig Klavier

 

 

PROGRAMM

 

Werke von Schubert und Liszt.

Änderungen vorbehalten.

Leonie Rettig (Klavier)

 

Leonie Rettig ist eine herausragende Pianistin, die zweifellos zu den interessantesten Nachwuchskünstlern dieser Tage gehört. 1991 in Stuttgart geboren, wusste Leonie Rettig bereits als Kind genau, was sie wollte. In einem Interview, welches die Pianistin mit IDAGIO führte, beschreibt sie dies sehr eindrücklich: »Ich glaube nicht, dass ich jemals entschieden habe, Pianistin zu werden, außer vielleicht in dem Moment, als ich mich mit vier Jahren vor meiner Mutter aufbaute und ihr mit dem Brustton der Überzeugung erklärte, dass ich auch Pianistin werde. […] Vielmehr begleitete mich immer diese innere Sicherheit, und ohne sie jemals zu hinterfragen, war es für mich vollkommen selbstverständlich, diesen Weg zu gehen.«

 

In der Saison 2018/19 freut sie sich über eine Wiedereinladung nach Kanada zu mehreren Konzerten mit Bernhard Gueller, mit dem sie Beethovens drittes Klavierkonzert interpretieren wird sowie auf ihr Berliner Orchesterdebüt in der Philharmonie mit dem zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms unter der Leitung von Stanley Dodds.

 

Bisherige Konzerteinladungen führten die Sechsundzwanzigjährige
zu wichtigen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und
dem MiTo Festival in Mailand und Turin, außerdem zum Oberstdorfer Musiksommer, dem Leipziger Klaviersommer und dem Internationalen Kammermusikfestival Viana do Castelo; weitere Klavierabende gab sie u.a. in der Accademia Tedesca Villa Massimo in Rom, in Portugal, Südafrika, der Ukraine, der Schweiz und Argentinien. Vom Publikum und der Presse begeistert gefeiert wurde sie für ein fulminantes Rezital im ausverkauften kleinen Sendesaal des NDR im Rahmen der Pro:Musica Konzerte in Hannover; das Konzert wurde vom NDR aufgezeichnet. 2016 organisierte sie ein Benefizkonzert zugunsten der UNICEF, das sie gemeinsam mit Freunden und der Schauspielerin Katja Riemann im Kammermusiksaal der Philharmonie in Berlin gab.

 

Für ihr Debüt mit Orchester im Alter von vierzehn Jahren wählte sie das Klavierkonzert von Edvard Grieg. Es folgten Konzerte mit den Nürnberger Symphonikern unter Lancelot Fuhry und der Landeskapelle Eisenach unter Carlos Chamorro Moreno. Im Frühjahr 2016 verzauberte sie Publikum wie Orchester mit Ravels Konzert in G-Dur, das sie mit dem Symphony Nova Scotia unter der Leitung von Bernhard Gueller aufführte. Im März 2017 gab sie an der Universidad National de los Artes in Buenos Aires einen Meisterkurs.

 

Leonie Rettig studierte an der Pianistenschmiede der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Vladimir Krainev, einem der letzten Schüler von Heinrich Neuhaus. Klavierwerke von den Sonaten Domenico Scarlattis bis hin zur Klaviersonate von Henry Dutilleux sind Bestandteile ihres umfangreichen Repertoires, in dem Werke der Romantik einen Schwerpunkt bilden.