Vanessa Porter (Foto: Andrada Cretu)

4. Orchesterkonzert:

Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr

 

 

 

 

 

Württembergisches Kammerorchester

Heilbronn

 

Dirigent: Philipp Pointner

Solistin: Vanessa Porter (Schlagzeug)

 

 

 

 

 

 

Programm:

 

Wolfgang Amadeus Mozart – Fünf Kontretänze KV 609 für Streicher, Flöte und Trommel  
Claude Debussy – Streichquartett op. 10 (Fassung für Streichorchester)  
Felix Mendelssohn Bartholdy – Streichersinfonie Nr. 10

Ney Rosauro – Concerto für Marimba und Orchester op. 12

 

 

 

Informationen zum Karten- und Abonnementverkauf

Änderungen vorbehalten.

Vanessa Porter (Schlagzeug)

 

Ob Solistisch, im Ensemble oder als Lehrerin, Vanessa Porter kam schon in sehr frühen Jahren mit Musik in Berührung. Speziell das Schlagzeug interessierte sie schon damals und so erhielt sie bereits mit 7 Jahren den ersten Unterricht bei ihrem Vater Michael Porter, der selbst Berufsmusiker ist. Parallel dazu lernte Sie das Klavierspiel, sowohl die klassische Literatur, als auch das Improvisieren. Spaß am Jazz hatte sie schon immer, so erweiterte sie später ihre Ausbildung bei Cesar Gamero, Latinpercussion und bei Michael Kiedaisch im Bereich Jazz-Vibraphon. Tolle Erfahrungen hierfür konnte sie bei gemeinsamen Konzerten mit Wolfgang Lackerschmid, Benny Greb oder der Jazzlegende Dave Samuels mitnehmen.

 

Solistisch war sie 2012 Finalistin der renommierten World Marimba Competition, erhielt das Deutschlandstipendium und war Preisträgerin beim Deutschen Musikwettbewerb, wodurch sie in die „Bundesauswahl Junger Künstler“ aufgenommen wurde. Als Solistin und Kammermusikerin gastiert Vanessa bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival, den Young Euro Classics sowie der Frankfurter Musikmesse. Solistisch tritt sie unter anderem mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Ludwigsburg, dem Blasorchester Südwind und dem Kammerorchester Ulm auf. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie bisher in weite Teile Europas sowie nach Asien.

 

Mit ihrem Quartett „Daidalos Percussion“ gewann Sie 2014 den renommierten Wettbewerb IPCL in Luxembourg und erhielt zusätzlich den „Ady-Mootz-Sonderpreis“ für die beste Interpretation des Finalpflichtstückes. Im Februar 2016 wurde das Quartett mit dem „Bruno-Frey-Preis“ ausgezeichnet. Mit ihrer Schwester Jessica erhielt sie 2009 im Duo den Förderpreis der Sparkassen, den Preis der Bundesapothekerkammer, die Aufnahme in die Stiftungen „Deutsches Musikleben“ und in die „Karl-Jegg-Stiftung“.

 

Außerdem wurde das Duo jüngst mit dem ''online web contest italy'' ausgezeichnet.

Ihren Bachelor studierte Vanessa an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart bei Prof. Marta Klimasara und Prof. Jürgen Spitschka und an der Royal College of Music, London bei David Hockings.

Nachdem sie ihren Bachelor im Sommer 2016 mit Bestnote abgeschlossen hat, studiert Vanessa seit Oktober ihren Master im Fach klassisches Schlagzeug in Stuttgart.

Philipp Pointner (Foto: Andreas Jakwerth)

Philipp Pointner (Dirigent)

 

Philipp Pointner, geboren in Wien, erhielt seine Ausbildung
in seiner Heimatstadt in den Fächern Dirigieren,
Korrepetition und Komposition. Nach dem Abschluss
mit Auszeichnung war er ab 1994 Dirigent an der Cape
Town Opera. Er gastierte zu dieser Zeit auch am Civic
Centre in Johannesburg und beim südafrikanischen
Grahamstown-Festival. Seither ist er regelmäßig in
Kapstadt und Pretoria zu Gast.


Sein weiterer Weg führte ihn an zahlreiche wichtige Häuser der deutschsprachigen Theaterlandschaft, so nach Hamburg, Köln, Mannheim und Braunschweig, ferner nach Bern und an die Volksoper Wien, nach
Innsbruck und Graz. Bis 2013 war Philipp Pointner Erster Kapellmeister am Staatstheater Nürnberg. Als Ballettdirigent ist er seit 2015 Gast des Königlichen
Balletts Flandern (Belgien).

 

Im Konzertbereich arbeitet Philipp Pointner mit renommierten Klangkörpern wie der Staatsphilharmonie Nürnberg, dem WDR Rundfunkorchester, dem Philharmonischen Orchester im spanischen Oviedo, dem Staatsorchester Braunschweig, der Staatsphilharmonie Brandenburg, der Bayerischen Kammerphilharmonie und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn zusammen. Für 2017 ist die erste Zusammenarbeit mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien geplant.