Johannes Klumpp

Johannes Klumpp wurde beim Deutschen Dirigentenpreis 2011 in Berlin mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Er studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Dirigieren bei Nicolás Pasquet und Gunter Kahlert. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er als 1. Kapellmeister am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert und leitete dort Premieren und Vorstellungen u.a. von Mozarts Zauberflöte, Puccinis Manon Lescaut, Brittens Gloriana, Monteverdis Lamenti und Nicolais Lustige Weiber von Windsor. Konzerttätigkeiten führten ihn bereits vor bedeutende Orchester, u.a. die Düsseldorfer Symphoniker, das Tiroler Landesorchester Innsbruck, das Stuttgarter Kammerorchester und die Jenaer Philharmonie. Seit 2007 ist er Musikalischer Leiter des Festivalorchesters der Sommermusikakademie Schloss Hundisburg.
In den vergangenen Jahren war Johannes Klumpp bei mehreren, teils internationalen Wettbewerben erfolgreich. So gewann er 2008 beim Deutschen Hochschulwettbewerb „in memoriam Herbert von Karajan“ den 1. Preis sowie den Sonderpreis für „begleitendes Dirigieren“. Beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Besançon im Jahr 2007 konnte er sich bis ins Finale durchsetzen. Er wurde außerdem im Jahr 2006 „aufgrund besonderer künstlerischer Leistungen in Verbindung mit beispielgebender Haltung“ mit dem Weimarer Franz-Liszt-Preis ausgezeichnet und ist seit 2010 Stipendiat der Hermann-Hildebrandt-Stiftung.
Während seines Studiums führten ihn Assistenzen bei Michail Jurowski u.a. an die Komische Oper Berlin, zum Radiosinfonieorchester Berlin und zum Gewandhausorchester Leipzig. Sein Operndebüt gab er 2005 mit Händels „Flavio“ am Opernhaus Rudolstadt.
Johannes Klumpp wird seit 2005 vom DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrates gefördert und besuchte Kurse u.a. bei Kurt Masur, Colin Metters und Reinhard Goebel.